Mit jedem Handgriff wächst die Verbindung zwischen Mensch und Maschine. Gustafs Restaurierungsgeschichte ist kein Bericht über ein fertiges Projekt – sie ist ein laufendes Kapitel in unserem gemeinsamen Leben.
Im Mai 2017 begann die umfassende Restaurierung. Der Motor erhielt eine komplette Überholung: Gebrochene Kolbenringe, ein beschädigtes Hauptlager der Kurbelwelle, verschlissene Pleuellager und Ventilstößel – vieles musste erneuert werden. Ebenso sämtliche Öl-, Kühl- und Heizungsschläuche, der Endschalldämpfer und die 6-Volt-Batterie.
Im Juni folgte die Bremsanlage mit neuen Radbremszylindern und Bremstrommeln hinten. Der Hauptbremszylinder wurde überarbeitet, Zündanlage inklusive Verteiler, Kabel und Kerzen erneuert.
Im August 2017 wurde es dramatisch: Auslaufendes Benzin tropfte auf den heißen Krümmer – beinahe wäre Gustaf in Flammen aufgegangen. Ein Reparatursatz für den Vergaser aus Schweden und viel Geduld bei der Vergaser-Einstellung lösten das Problem.
Neue Radlager vorne, neue Scheinwerfer (Umrüstung auf Halogen) sowie Arbeiten an der Elektrik. Neue Weißwandreifen und neue Stahlfelgen unterstrichen wieder den klassischen Charakter.
Eine große Baustelle waren die Seitenschweller – sie wurden herausgetrennt, neu eingeschweißt und lackiert. Auch Teile des Unterbodens wurden restauriert. Der Innenraum wurde neu gesattelt, zahlreiche Details verbessert oder ersetzt. Diese Arbeiten zogen sich über elf Monate bis April 2019.
Neuer Hauptbremszylinder.
Austausch der Stabilisatoren, Schweißarbeiten an der Bodenplatte.
Überholung des Lenkgetriebes, Erneuerung von Kreuzgelenk, Kardanwelle sowie Benzin- und Bremsleitungen.
Aber mit jedem Handgriff wächst die Verbindung zwischen Mensch und Maschine.







































Erfahren Sie mehr über Gustafs Geschichte, seine Ausfahrten und warum er mehr als ein Auto ist.
Gustaf kennenlernen →